1915 in Dublin geboren, studiert Oisin Kelly Französisch am Trinity College und
besucht zusätzlich Abendseminare für Kunst am National College of Art in der
Kildare Street.
Er setzt seine künstlerischen Studien in Frankfurt fort; danach kehrt er nach
Dublin zurück, um Englisch und Kunst zu unterrichten, sein eigenes Werk
jedoch dabei immer weiter vorantreibend.
1947 hört er auf zu unterrichten, um unter Henry Moore zu studieren.
Nach und nach erntet er immer mehr Anerkennung.
1964 wird Oisin Kelly zum festen Künstler
in den damals neu enstandenen Kilkenny-
Design-Werkstätten ernannt, wo er einige
seiner wohl bekanntesten Arbeiten erschafft -
unter anderem seine Vogel-Reihe.
Zu seinen Lebzeiten führt er zahlreiche öffentliche Aufträge
aus. Zu den bekanntesten zählen hier „The Children of Lir“
im Garten der Erinnerung in Dublin,...
...der wunderbar
kraftvolle „Jim Larkin“
für die
O'Connell Street...
...und die „Chariots of Fire“
für das Irish-Life-Gebäude in der Abbey Street.
1981 stirbt er im Alter von 66 und hinterläßt eines der eindrucksvollsten öffentlichen Vermächtnisse
im Land sowie eine Vielzahl bedeutender kleinerer Arbeiten.